Mittwoch, 2. Mai 2007

Die neue Einfachheit im CRM


Ich habe mich ja im vorvorigen Blog ein wenig über die tollen Kampagnen von Microsoft lustig gemacht. Nun, um ehrlich zu sein, es hat Spass gemacht, denn der überwiegende Teil der Leserschaft sagt mir: "Jawoll, Recht hat er, weiter so!". Der Rest der Kommentare stammt übrigens von Microsoft, aber das nur am Rande. Nun habe ich in einem Supplement von "ZEIT Wissen" einen wunderbaren Artikel von Jörg Thadeusz gefunden, denn ich Euch, beste LeserInnen vor den InternetempfängerInnen, nicht vorenthalten möchte:

Das macht uns doch immer wieder deutlich, wie wichtig eigentlich eine klare einfache und verständliche Sprache ist. Auch ihre Kunden wollen das und erwarten es auch von Ihnen. Tests mit "echten" Experten haben das bewiesen. Langwierige und unverständliche Sätze sowie Fachchinesisch führt unweigerlich dazu, dass der Kunde abschaltet. Also, mein Rat, reiten Sie kein "totes Pferd": Formulieren Sie klar und einfach, so dass es auch der Facility Manager, pardon, Hausmeister versteht. Sonst entsteht keine Kundenbeziehung.

Heute erscheint das deutsche Magazin "Direkt Marketing" in seiner Mai Ausgabe zu genau diesem Thema: Die Kraft der Einfachheit im Marketing. Meinen Part zum Thema CRM werde ich in einigen Wochen hier nachliefern.

1 Kommentar:

Ivo hat gesagt…

Hallo Nils,

per Zufall bin ich auf Dein Blog gekommen und als begeisterter Absolvent Deines CRM Studienganges verbrachte ich gleich den Abend damit, alle Beiträge durchzulesen. Die Einträge sind gelungen und echt amüsant, vorallem gefallen haben mir die real-life Episoden. Es scheint, dass das Thema CRM in Europa weiterhin auf einem Höhenflug schwebt, was ich hier in Australien bisher nicht so extrem spüren kann. CRM ist noch kaum ein Thema und wenn, dann geht es um Softwarelösungen oder spielt rein in den Chef-Etagen ab. Dies merkt man als Kunde ziemlich schnell und so habe ich bereits einige ähnliche negative Erfahrungen sammeln dürfen. Internetservice Provider liegen auch hierzulande gut im Rennen und liefern die besten (negativen) Beispiele. So kann man die Cablecom Beispiele ebenso auf die hiesige Telstra oder Optus übertragen, man verdopple einfach noch die Preise, schränke die Geschwindigkeit auf ein absolutes Minimum ein, beschränke dazu die Bandbreite und biete dazu eine kostenlose Support Hotline direkt von einem Vertreter in Bangalore an... Das macht Spass! ;)

Ich bin gespannt auf weitere Einträge, der Newsfeed von Deinem Blog ist auf jedenfall abonniert!)